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Kultur- & Sozialanthropologie

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Ethnologie heute:

Kultur- & Sozialanthropologie (KSA), vormals Ethnologie oder auch Völkerkunde, beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit sozialen und gesellschaftlichen Lebensformen und Phänomenen. Dabei wird vor allem qualitativ geforscht. Der zentrale Forschungsansatz ist die Feldforschung.


„Kultur bezeichnet die Bedingung des menschlichen Potentials,
sich auf Basis gemeinsamer Symbole und (Wissens-)Ordnungen
gesellschaftlich zu organisieren. […]“

Marshall Sahlins

War der Blickwinkel im Rahmen der Ethnologie bis in die 1960er vor allem noch auf außereuropäische Gesellschaften gerichtet, so forschen die heutigen EthnologInnen - sprich Kultur- und SozialanthropologInnen – nicht mehr nur fernab "abroad", sondern auch vor Ort "at home".


Die Forschungsbereiche erstrecken sich von familiären, politischen, religiösen, ethnischen, medizinischen bis hin zu wirtschaftlichen, transkulturellen, globalisierungs- und migrationsrelevanten Themen.

Die KSA ist überall dort sinnvoll, ...

  • wo die Sichtweise von Betroffenen besser verstanden werden will

  • wo nicht nur formale, sondern auch informelle Abläufe und Interaktionen von Bedeutung sind

  • wo die Komplexität eines Geschehens, einer Themenstellung aufbereitet werden soll

  • wo Lösungen willkommen sind, die Vielschichtigkeit und Nachhaltigkeit beinhalten

  • wo es darum geht, "maßgeschneiderte" und flexible Lösungen für ein Problem oder Umstrukturierungen zu finden

  • wo Marktanalysen mehr als eine Befragung und/oder Statistiken benötigen

Image by Elia Pellegrini

Personale Feld-Reflexion

"Personale Feld-Reflexion" ist eine phänomenologischer Methode für StudentInnen/DissertantInnen und KollegInnen der qualitativen Forschung mit dem Ziel, die eigenen Affekte und Emotionen zu explorieren und als Daten in den Analyseprozess produktiv miteinzubeziehen.

 

Selbstfürsorge ist als Voraussetzung für emotionales Offensein-Können im Feld ein wichtiges methodisches Kriterium der Qualitätssicherung und wird hier als Basiskompetenz angesehen und gestärkt.

 

Die Methode kann im Rahmen eines Trainings, supervisorisch

on-action oder als Feldforschungsbegleitung in-action selbst oder mit professioneller Unterstützung angewandt werden.​

Mein Angebot an Sie

Bisher habe ich mich mit Themen der transkulturellen Psychiatrie/ Psychotherapie, Dolmetschen im psychotherapeutischen Setting, Lipohyperplasia dolorosa - Lipödem, Psychosomatik, Haut & Psyche, Psychoneuroimmunologie und Pflege & Betreuung beschäftigt.

Promoviert habe ich zum Thema der methodischen Selbstreflexion, Selbstfürsorge und Umgang mit Emotionen in der qualitativen Forschung mit der Entwicklung einer eigenständigen Methode - der Personalen Feld-Reflexion.

Gerne stelle ich Ihnen für Ihre Projekte, Unternehmungen und wissenschaftlichen wie anwendungsorientierten Anliegen meine Kompetenzen als Kultur- & Sozialanthropologin/ Medizinanthropologin zur Verfügung.

Sprechen wir darüber und lassen Sie sich von den Möglichkeiten inspirieren ...

Publikationen

Abschlussarbeiten

 

2004.

Umgang mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz. Darstellung eines

Weiterqualifizierungsprojektes für Tagesmütter in OÖ unter  besonderer

Berücksichtigung der existenzanalytischen Grundmotivationen nach Längle, Wien, 

Abschlussarbeit GLE.

2006.

Die Bedeutung der Selbst-/Reflexion in der Kultur- und Sozialanthropologie,

Wien, Diplomarbeit.

2009.

Umgang mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz. Darstellung eines

Weiterqualifizierungsprojektes für Tagesmütter in OÖ unter besonderer Berücksichtigung

der existenzanalytischen Grundmotivationen nach Längle, Schloss Hofen, Masterarbeit.

2017.

Selbstfürsorge und Selbstreflexion in der Feldforschung. Wien, Dissertation.

Artikel

 

2006.

Umgang mit psychischer Belastung am Arbeitsplatz. Darstellung eines

Weiterqualifizierungsprojektes für Tagesmütter in Oberösterreich unter

besonderer Berücksichtigung der existenzanalytischen Grundmotivationen

nach Alfried Längle. Existenzanalyse 1/2006, Jahrgang 23: 33-37. 

ISSN1024-7033.

2006.

Selbst-/Reflexion und ihre Bedeutung für die Kultur- und Sozialanthropologie. Ethnoscripts 2/2006, Jahrgang 8: 145-158. ISSN1438-5244. Link

2012.

Wege zum Wissen.

Emotionen und innerer Dialog als ein Schlüssel zur Erkenntnis in der qualitativen Forschung. Ethnoscripts 10/2012, Jahrgang 14: 119-144. ISSN1438-5244. Link

--> siehe dazu auch Präsentation von Richard Bonomo 2015: Link                       

2015.

Strauss, Annika & Marion Linska. Selbstreflexion im Kontext medizinethnologischer Langzeitfeldforschung/ Self-reflection in the Context of Long-term Field Research in Medical Anthropology. Curare 38(2015), 1+2. Link

2015.

Personale-Feld-Reflexion. Überlegungen und Leitfaden zur Einbeziehung von Selbstempathie, Emotion und Selbstreflexion in den Feldforschungsprozess anhand

phänomenologischer Methoden der Existenzanalyse. In Strauss, Annika & Marion Linska (Hg). Selbstreflexion im Kontext medizinethnologischer Langzeitfeldforschung/ Self-reflection in the Context of Long-term Field Research in Medical Anthropology. Curare

38(2015), 1+2: 73-86. Link

2015.

Linska, Marion & Annika Strauss. Selbstreflexion im Kontext medizinethnologischer Langzeitfeldforschung. Einleitung. In Strauss, Annika & Marion Linska (Hg). Selbstreflexion im Kontext medizinethnologischer Langzeitfeldforschung/ Self-reflection in the Context of Long-term Field Research in Medical Anthropology. Curare 38(2015), 1+2: 9-24. Link

2016.

Das Lipödem im Kontext von Körper, Psyche und sozialen Interaktionen.

In Schröder, Ekkehard & Wolfgang Krahl (Hg). Adipositas im Fokus. Oder wie übergewichtig darf man sein? Kontroversen, Diskurse, Theorien und Herausforderungen im „interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie & Medizin“. Curare 39(2016)2: 136–147.

2016.

Sandhofer, Matthias; Sandhofer, Martina; Moosbauer, Werner, Linska, Marion; Hofer, Victoria & Patrick Schauer 2016: Das Lipödem - wenn das subkutane Fett rebelliert. Journal of Applied Aesthetics / Kosmetische Medizin 1.16. Link

2018.

Rezension: Franz Breuer, Petra Muckel & Barbara Dieris. Reflexive Grounded

Theory. Eine Einführung für die Forschungspraxis 2018. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 19(1), Art. 20. Link
 

2019.

Selbstfürsorge im Feld. Überlegungen aus existenzanalytischer Perspektive.

In Luger, Martin; Graf, Franz & Philipp Budka (Hg). Ritualisierung - Mediatisierung - Performance. 1. Auflage (2019): 29-54, V&R Unipress. Link zum Verlag

Link zum Buch

Bücher

 

2012.

Selbst-/Reflexion in der Kultur- & Sozialanthropologie. Books on Demand, Norderstedt, ISBN-10: 3848250888 (Taschenbuch, aber auch als e-book erhältlich)

Rezension: Frank André Weigelt. Anthropos 108.2013/2: 682-683.

Essays & Rezensionen

 

2001.

Zwei unterschiedliche „Vorstellungen“ von Kultur. Keesing und Goody im Vergleich Link

2002.

„Nationale Anthropologie“ – Unterschiede, Aufgaben und Besonderheiten „nicht-westlicher“ Anthropologie auf Basis von Roberto Damatta und Veena Das. Link

2003.

Rezension: Gerd Spittler (1998) Hirtenarbeit. Die Welt der Kamelhirten und Ziegenhirtinnen von Timia Link

2003.

Rezension: Claude Lévi-Strauss Traurige Tropen. Link

2003.

Welchen Beitrag leistete Marcel Mauss mit seinem Aufsatz „Die Gabe“ für die Entstehung der strukturalistischen Strömung? Link

2004.

Kulturvergleich bei Tenbruck und Matthes Link

2005.

Rezension: Maya Nadig (1986) Die verborgene Kultur der Frau. Ethnopsychoanalytische Gespräche mit Bäuerinnen in Mexiko Subjektivität und Gesellschaft im Alltag von Otomi-Frauen

Link